Samstag, 21. Juni 2014

Gedankensalat

In meinem Kopf herrscht ein furchtbares Durcheinander. Es schwirren Gedanken, Fragen und Wünsche umher und dazwischen machen sich Ängste und Zweifel breit. Ich suche meinen Weg zwischen blinkenden Schildern, beobachte Menschen, die zielstrebig ihrer Wege gehen, und frage mich – wohin?

Alle laufen, haben scheinbar immer ein Ziel, auch wenn es nur die zurückgelegte Strecke ist.

Manchmal ertappe ich mich, wie ich durch die Gegend laufe ohne nach links und rechts zu schauen, nur mein Ziel vor den Augen. Und an anderen Tagen habe ich plötzlich das Bedürfnis stehen zu bleiben, während sich alles um mich herum bewegt. Alles kommt mir dann so fremd und unwirklich vor, so sinnlos und leer.

Ich habe das Gefühl, dass wir schon längst nur noch Hüllen sind und vielleicht haben wir auch nie gelebt.

Die Welt, deren Teil auch ich bin, scheint sich ständig zu bewegen ohne jedoch wirklich voran zu kommen. Sie dreht sich im Kreis und kommt am Ende immer dort wieder an, wo sie angefangen hat. Wer ist der Sieger in diesem Kreislauf? Ist der, der die meisten Runden zieht, auch der, der am meisten sieht?

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